Sonntag, 13. Januar 2008

High Towers (Kapitel 5): Oben ist Unten

23.04.2006 13:45 Uhr ......irgendwo in einem Fahrstuhl eines großen Betonklotzes

‚Dolle Fahrstuhlmucke‘ war mein erster Gedanke nachdem mein Puls nach wenigen Sekunden sich langsam wieder in normale Gefilde absenkte. ‚Wie hieß das Lied noch gleich???‘ Ich würde bestimmt gleich drauf kommen!

Der Fahrstuhl arbeitete sich immer weiter nach oben, zu erkennen an den schönen Lämpchen, welches bei jedem neu erreichtem Stockwerk ein paar Zentimeter weiter oben aufleuchtete.
Ich flüsteret vor mich hin : "Es geht Aufwärts!" Ich mußte schief grinsen! Kam jetzt, so kurz vorm Ziel, der Galgenhumor????
"Hast du fein gemacht... ganz klasse...." Mir fiel kein passender Name für meinen "kleinen Freund im Ohr" ein.... und außerdem hielt der Fahrstuhl plötzlich an!
‚Mußte das den jetzt auch noch sein?‘ fragte ich mich selbst und meinen "kleinen Mann".
‚Ich will meine Ruhe und das alleine hinter mich bringen. Es reicht doch schon, das der Sicherheitsmensch mich gesehen hat. Ok, ganz ruhig bleiben! Wo sind wir hier denn, ... hm ja... 14 Stock. Die Hälfte hätten wir ja schon!‘ Meine Gedanken rasten.


Da öffnete sich die Tür. Ein Mann, ca. 40 – 45 Jahre in einem furchtbar häßlichen schwarzen Anzug mit der dazu passenden furchtbar häßlichen Krawatte und akkurat gescheiteltem, glänzend gegeeltem schwarzen Haar (furchtbar häßlich nebenbei bemerkt) stand dann da vor mir.
Er schaute mich verdutzt an. So was wie mich hatte er nicht erwartet. Man sah ihm förmlich an, wie sich in ihm der Wunsch ausbreitete, auf den nächsten Fahrstuhl zu warten. Ich würde ihn nicht davon abhalten.
Doch entgegen meiner Vermutung und meiner Hoffnung betrat er doch den Fahrstuhl, aber drehte mir sofort den Rücken zu.
Ich mußte ihn loswerden! "Ich fahre nach oben!" Mit etwas Glück würde er jetzt wieder hinaustreten.
"Ich auch!", war sein knapper Kommentar!
"Welchen Stock darf ich drücken!" Plan B: Freundlich sein und versuchen nicht weiter aufzufallen.
"In den 19. Danke!"


Ich drückte die 19. Die Tür schloß sich und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung.
Der Mann im Ohr: "Du wirst scheitern, du wirst scheitern! Auch hier wirst du scheitern, verflucht noch mal"
"Schnauze!" entfuhr es mir... nicht nur gedanklich, sondern auch verbal.
"Pardon??" Der Anzugtyp hatte mich natürlich gehört. Und natürlich war er noch mehr irritiert als vorher! Er drehte sich halb zu mir um und musterte mich von oben bis unten in weniger als einer Sekunde.
Mir fiel auf Gedeih und Verderb keine Ausrede ein also versuchte ich es mit "vom-Thema- (welches Thema!) ablenken".
"Wie kommt man den vom obersten Stock auf das Dach? Wissen sie das zufällig?"
"Nein, da kann ich ihnen nicht helfen, tut mir leid! Aber der oberste Stock wird gerade renoviert, allerdings sind derzeit keine Arbeiter da... die streiken oder sowas!"
"Idiot, erzähl im doch gleich was du vorhast!" Langsam machte der "kleine Mann" mich wütend! ‚Aber warum gab der Typ mir bereitwillig so viele Auskünfte? Wollte er damit erreichen das ich alle Informationen auf einmal habe und ihn nicht noch einmal anspreche? Irgendwie wirkt der angewidert! Hat aber Angst zu fragen ob ich hier her gehöre! Hehe.... typischer Wohlstandsheini....‘


Wir erreichten den 19. Die Tür öffnete sich, der Anzugtyp verließ schnellen Schrittes den Fahrstuhl!
Gottsei dank, der ist weg... Aber da fiel mir noch was ein!
"Entschuldigung... eine Frage hätte ich noch!"
"Äh... ja bitte!" Leicht verwirrt drehte er sich noch mal um!
"Wie heißen sie den mit Vornamen? Mein Freundin bekommt bald unser drittes Kind, und uns gehen die guten Ideen für schöne Vornamen aus. Ich suche überall nach Inspiration!" Ich konnte nicht glauben was ich da redete, aber das wollte ich jetzt doch noch klären!
Er schaute mich an! ‚Entweder war er über die Frage verblüfft, oder er dachte kurz über en Untergang des Abendlandes nach, da ich bereits dabei war den dritten Wanst auf die Welt loszulassen? Scheint ein schockierender Gedanke zu sein, so wie der guckt... Leider werden er und ich uns bestimmt nicht wiedersehen, so daß ich ihm diese Angst wenigstens nehmen könnte!‘
Äh, mein Name... äh... ich heiße Frederick!" Und dann verschwand er nach rechts auf den Gang, und bevor ich mich bedanken konnte schloß sich die Tür und der Fahrstuhl fuhr weiter nach oben....
"Mann, was seit ihr für Flachschippen... ihr alle Beide!"
"Ruhe, Frederick!"
Da war der kleine Mann im Ohr plötzlich still! Ich erfreute mich an dem glücklichen Zufall mit den Renovierungsarbeiten im obersten Stock und ich lauschte der Fahrstuhlversion von R.E.M’s "Man on the Moon"....



FORTSETZUNG FOLGT.....



Freitag, 11. Januar 2008

Schmutziger Krieg


"The Strokes - You only live twice"

Die Konfrontation war schon seit einigen Tagen nicht mehr abzuwenden. Schon sein Auftreten war pure Provokation. Jedes Mal, wenn wir uns wiedersahen, wurde es schlimmer.
Er grinste wie immer höhnisch. Er lachte mich aus!

Wenn er nicht so anmaßend wäre, ich könnte ihn glatt bewundern. Für seine Beharrlichkeit. Seine Ausdauer. Seinen unbändigen Willen, nicht aufzugeben.

Wir treffen heute auch nicht zum ersten Mal aufeinander. Es gab schon viele Schlachten.
Zuviele möchte ich meinen! Meist siegte ich, aber nur unter größter Anstrengung. Blut, Schweiß und Tränen wurden in Strömen vergossen. Nur um ein kurzes Glücksgefühl des Sieges zu geniessen. Aber auch für Ruhm und Ehre. Und das Gefühl, das Richtige getan zu haben.

Ich bat ihn mehrfach zu gehen. Einfach zu verschwinden! Und er sollte auch seine Freunde, die wie immer sehr zahlreich erschienen und ihm "ewige Treue" schworen, gleich mitnehmen.
Ich wollte ihm wie immer eine reelle Chance geben!

Schwer bewaffnet trat ich heute wieder auf das Schlachtfeld. Ich demonstrierte Stärke, zeigte meine Waffen der Vernichtung. Doch er wich freiwillig keinen Zentimeter zurück. Er wartete auf meinen ersten Zug. Ich versuchte es mit Aggressivität. Mit allem was ich hatte, warf ich mich ins Getümmel, fuhr alles auf!. Keinen Zweifel wollte ich daran lassen, wer von uns beiden der Stärkere ist.

Doch kampflos aufgeben kam für ihn nicht in Frage. Seine Stärke war wie immer seine Beständigkeit. Das machte ihn zwar zu einem schweren, aber berechenbaren Gegner.

Taktisch klug setzt ich meine Waffen ein, griff ihn von der Flanke an. Seine Kräft schwanden wie imemr recht schnell, seine Armee brach in sich zusammen.

Ich musste auf die Knie. Auch ich musste trotz allem Verluste hinnehmen. Mit letzter Kraft versetzte ich ihm den finalen Stich.
Seine Kräfte waren aufgebraucht, seine Reserven erschöpft, die Schlacht war gewonnen... für's Erste.

Auf allen Vieren kroch ich davon. Berauscht über meinen Erfolg dachte ich nicht daran, das er wiederkommen wird.

Es war auch egal.
Heute hatte ich IHN besiegt. IHN, den Schmutz, den Dreck.... denn mein Badezimmer war endlich sauber!!!


"Queen - Headlong"

Mittwoch, 9. Januar 2008

High Towers (Kapitel 4): In der Ruhe liegt die Kraft

23.04.2006 13:45 Uhr ....irgendwo in einer Eingangshalle eines großen Betonklotzes


'Vielielleicht will er ja nur nach dem Weg fragen??? Vielleicht ist er Architekturstudent und will die Halle begutachten? Vielleicht gehört er ja zu irgendjemanden im Haus?'
Viele Möglichkeiten schossen mir durch den Kopf. 'Soll er doch erst mal herkommen. Vielleicht gibt es für alles ein vernünftige Erklärung' dachte ich mir....
.... und schien mich ganz gewaltig zu täuschen, denn der komische Vogel will wohl gar nicht zu mir. Er schaute nicht her, sondern läuft... ja wohin eigentlich!!!

Immer noch leicht betäubt durch den sekundenlangen Sekundenschlaf konnte ich ihm nur hinterher blicken.
Jetzt schaut er auch doch noch, aber sehr auffällig hier herüber.
"Entschuldigung, wer sind...." Endlich gelang es mir, ein paar Worte zu formen. Jetzt schaut er wieder nach vorne, und läuft direkt auf den Fahrstuhl zu!
"Nicht mit mir Freundchen!" dachte ich mir und stand auf. Dabei riss ich mein Buch zu Boden. "Sicher durch den Einstellungstest! Ausgabe 3: Die Polizei in Niedersachsen!"
'Wenn ich den komischen Kauz jetzt bekomme, und der vielleicht noch irgendwas vorhatte, das würde sich doch gut bei einem Bewerbungsgespräch machen. Nicht so wie in Hessen, wo sie mich nicht nehmen wollten weil ich angeblich "Spuren von Marihuana" im Blut hatte. Idioten, das hat doch jeder, und ausgerechnet bei mir müssen die was finden.'


Ich rannte los, allerdings nicht so schnell ich konnte. Wollte ich auch gar nicht. Der Fahrstuhl ist doch sowieso irgendwo oben, und wenn mich jemand beobachtete, könnte ich schön gelassen und "cool" wirken wenn ich ihn rausschmeißen würde. Hoffentlich würde sein Widerstand nicht zu groß sein... das Hemd konnte ich gestern erst abbezahlen!

"Bing!" "Was zum Teufel..." schoß es mir durch den Kopf. Die Tür ging auf. Ich verschärfte das Tempo, aber auf diesem glatten Boden hatte ich keine Chance. Als ich endlich an der Tür ankam, war er schon im Fahrstuhl, und ich konnte nur noch hilflos mitanshen sie sich die Türen schlossen.
"Ich krieg dich, du verdammter Mistkerl" schie ich , aber dazu mußte ich erst einmal abwarten und sehen in welchem Stock er hält. Ich hoffte inständig, das mich niemand gesehen hatte....

FORTSETZUNG FOLGT.......


Dienstag, 8. Januar 2008

Von Poesiealben und anderen Abarten

"Stereophonics - Dead Head"

Stöckchen erinnern mich an meine Jugend. Beziehungsweise an die Kindheit. Die ist zwar schon lange her, aber an manches kann man sich noch mit Freuden oder Grausen erinnern.
Poesiealben (und deren Abarten) waren eines dieser Dinge, welchen einen (damals!!!) durch die ganze Grundschulzeit verfolgte.
Das reine Poesiealbum war mir allerdings ein Greul. Reine weiße Blätter, die danach verlangten mit einem Vers von einem selbst veredelt zu werden. Oder einem aus einem Gedichteband abgeschriebenem. Oder einen Vers aus einem anderen Poesiealbum, das du gerade von einem anderen Klassenkameraden (oder -kameradin) irgendwo auf deinem Schreibtisch rumfliegen hast.
Ich war noch nie ein guter Lyriker (während eines Einführungsseminars während meines Studiums als Nachtwächter wurde ich mal als brauchbarer Belletristiker bezeichnet. Tja, wieder ein vergeudetes Talent!), daher hatte ich mit den Versen so meine Probleme. So kam es dann auch manchmal, das ich ein und den selben Spruch mehrfach verwendete. Gestört hat es offenbar niemanden.
Diese Alben dienten ja so oder so einem ganz anderen Zweck. An ihnen konnte man absehen, welchen Stellenwert bei seinem Mitschüler hatte. Die besten Freunde waren immer die ersten, welche sich verewigen durften, dann ging es Ranglistenmäßig immer weiter nach unten.
Also, je voller das Album also war, welches du in Händen hieltest, desto unbeliebter warst du bei dem Besitzer:-)

Zu diesen reinen Poesiealben gab es eine Abwandlung , sogennante Freundschaftsbücher
Diese Alben waren eher Fragebogen (dieselben Fangfragen wie immer: Name, Geb.-Datum, Adresse) und persönliche Vorlieben wie Lieblingssong,-sänger/in, -film, usw. usf. Den Vers noch schnell ans Ende geklatscht, ein foto noch dazu (man, was muß die Passfotoindustrie damals geboomt haben.), fertig war ein Persönlichkeitsprofil, für welches sich damals jedes Marktforschungsinstitut die Finger lecken würde.

Im Internet haben diese Freundschaftsbücher als sogennante "Stöckchen" ihre Wiederbelebung gefeiert und wurden um viele Fragen und Themen erweitert.
(Bei genauerer Betrachtung hinkt der Vergleich ein wenig, aber 1. wollte ich ein wenig in der Vergangenheit schwelgen, und 2. brauchte ich eine Einleitung!)
Was sich aber nicht geändert hat ist meine persönliche Meinung dazu: ich kann ohne sie leben, aber sind sie erstmal da, macht es doch riesen Spaß sie auszufüllen:

In diesem Sinne:

DAS 4 DINGE STÖCKCHEN (überreicht von Marco)

4 Jobs die du in deinem Leben hattest:
1. Schüler (ich empfand Taschengeld immer als wöchentliche Vergütung für meine Leistung!)
2. Krankenpfleger (Zivildienst, aber auch dafür bekam man Geld!)
3. Industriekaufmann (nur Ausbildung, aber auch mit Bezahlung:-)
4. Brötchenbäckergehilfe (in der Backerei des Vaters meiner Ex!)

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst: (Betonung liegt auf immer wieder!!!)
1. Highlander (mein persönlicher Film aller Filme)
2. True Romance (Roadmovie nach Drehbuch von Quentin Tarantino, der einen etwas anderen Sinn von Romantik versprüht!)
3. Roadhouse (eigentlich strunzdoofer Prügelfilm mit Patrick Swayze, der mich aber zum Kampfsport brachte und immens kurzweiligdaherkommt)
4. Lethal Weapon (mittlerweile zum Klassiker erhobener Actionthriller mit Mel Gibson und Danny "Ich bin zu alt für diesen Scheiß' " Glover)

4 Orte an denen du gewohnt hast:
1. Reichelsheim (in der Kindheit)
2. Friedberg (in der Jugend)
3. Karben (sobald ich genügend eigenes Geld verdiente)
4. Niederdorfelden(sobald ich die Schnauze von Karben voll hatte!)

4 TV - Serien, die ich gerne sehe:
1. The Shield (in BRD vollkommen zu Unrecht untergegangene Cop-Serie. "Vic Mackey ist Gott...
2. 24 (... und Jack Bauer sein Engel der Zerstörung" :-) Abstruse Szenarios und unglaubwürdiges Handeln werden mit einem Mördertempo und dem perfekt besetzten Kiefer Sutherland aufgewogen!)
3. Life On Mars (Wunderbare Mystery-Krimiserie aus England, welche ihr Konzept nicht zu Tode ritt und nach 16 Folgen bereits ihr Ende fand. Hervorragend vor allem das Hauptdarstellerduo!)
4. Bones (seichte Krimiunterhaltung für zwischendurch, welche aber wegen skurriler Nebenfiguren zu unterhalten weiß.)

4 Plätze, an denen du im Urlaub warst:
1. Schottland (Mit dem Auto durch das Land! Jederzeit wieder!)
2. Oberstdorf (Ich fahr zwar kein Ski, aber egal....)
3. Mallorca (gehört wohl einfach dazu)
4. Barcelona (im Dezember... aber immerhin 25 Grad:-))

4 Webseiten, die du täglich besuchst:
1. www.gmx.de (Mails etc.)
2. www.studyvz.net (Mails etc.)
3. www.ofdb.de
4. www.youtube.com

4 deiner Lieblingsessen:
1. selbstgemachter Gemüse-Reis-Putenbrust-Topf
2. Thunfischpizza
3. McFarmer (nur gibts den leider nicht mehr.-(()
4. Mozzarella-Käse auf Tomaten

4 Plätze, an denen du im Augenblick sein möchtest:
1. in den Highlands von Schottland
2. im australischen Outback
3. in einem Shaolinkloster
4. in den Armen von ...

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst:
1. dem Scheibster, denn der hatte schon lange kein Stöckchen mehr
2. dem Lichtträger! Ein Annimierveruch, deinem Blog etwas Leben einzuhauchen!
3. dem Smarti (oder wie sie sich derzeit nennt!:-)), denn sie war damals die Erste die sich damals auf meinen Blog verirrte und hin und wieder etwas länger blieb. Dafür Dank!
4. Dem einen Leser, der gerade vorbeischaut, das liest und sich sagt,"Das Holz heb ich auf!!!"

So, genug gespielt für heute!!!


"Alan Parsons Project - The Fall of the house Usher Part II- Arrival"

Sonntag, 6. Januar 2008

Escape from 2007


"Led Zeppelin – Baba I‘m gonna leave you"

Jahresrückblicke sind nicht wirklich einfach!
In einem ganzen Jahr passiert nun mal doch recht viel, so dass das Gehirn ja schon von sich aus dazu neigt, die weniger wichtigen Dinge zu sondieren, zu entfernen... kurz: zu vergessen.

Ganz besonders in einem (so ehrlich muß man dann doch sein) relativ höhepunktfreien Jahr wie diesem.

Nicht das nichts passiert wäre, aber die wirklichen Highlights, so etwas, wo man sagen kann, das es das Leben verändert könnte oder gar hat, zumindest es irgendwie bereichert hat... ja, so etwas fehlt mit wenigen Ausnahmen
Aber man kann daraus auch etwas Positives ziehen: ein Katastrophenjahr wie 2006 blieb mir zum Glück dieses mal erspart.

Auch wenn es im Januar nicht wirklich sonderlich erheiternd begann. Nach 4 Monaten krankheitsbedingter Abstinenz von der Arbeit, hatte ich am 05. Januar endlich wieder mal etwas zu tun. 4 Monate, in denen man sich nicht wirklich bewegen kann, in denen man mehr oder weniger an die Wohnung gefesselt ist, das .... ja, das nervt.
Doch noch bevor ich mit der Arbeit begann, eröffnete ich diesen Blog. Damals (damals????) noch unter dem Namen "MacLeod, der Nachtwächter!". Da ging meine Liebe für "Highlander" wohl ein wenig mit mir durch, und außerdem wußte ich gar nicht was ich so schreiben sollte. Mittlerweile hatte jeder so ein Ding, ich wollte nicht nachstehen....

Zurück auf die Arbeit. Ich hatte mich letztes Jahr des öfteren zu meiner letzten (ernthaften!) Beziehung und deren Scheitern geäußert. Und da es ja eigentlich nicht viel gibt, was einen trifft, außer die Ex mit ihrem Neuen zu sehen, mußte ich jetzt zwar nicht die beiden gemeinsam, aber zumindest den Neuen des öfteren ertragen. Der ist nämlich ein Kollege meinerseits, den ich eigentlich sehr schätze. Doch ich war erst mal eingeschnappt, mit mir kommuniziert darüber hat auch keiner. (Um zu verstehen, warum mir das so wichtig ist, müsste man die Gesamtumstände kennen, über die ich mich hier einfach nicht auslassen will. Außerdem würde das Ganze hier dann wirklich etwas zu lange werden.) Es dauerte ein paar Tage, bis ich für mich beschloss, Privatleben und Arbeit nicht (schon wieder!) zu vermischen. Und damit fuhr ich dann auch verdammt gut, auch wenn hin und wieder auch ein Arbeitsplatzwechsel nicht ausgeschlossen wurde. (Herrgott, das ist jetzt anderthalb bis ein Jahr her... wie bedeutungslos es mittlerweile ist!)

Ansonsten war im Januar eigentlich nicht viel los. Ich schwebte trotz allem auf einer Woge guter Laune, einfach glücklich darüber wieder halbwegs "Geh- fähig" zu sein und arbeiten zu können. Ich wollte mir auch durch nichts und niemanden meine gute Laune zerstören lassen.
Auf der Suche nach neuen Ablenkungsmöglichkeiten versuchte ich meinen musikalischen Horizont etwas zu erweitern, was dazu führte, (das war zugegebenermaßen schon im Dezember 2006) das ich mit dem Scheibster und dessen CD-Sammlung den Anfang machte, um mal zu sehen, was es da draußen noch tolles gibt.
Dadurch gestählt, wurde dann Anfang Februar mit dem Scheibster dann auch mein erstes von diversen Konzerten in diesem Jahr (ich war in diesem Jahr auf mehr Konzerten, als in meinem ganzen Leben davor zusammen!)in Angriff genommen.
"Snow Patrol" machten dann in Offenbach den Anfang. Nett, kurz, knackig, mit gutem Vorsänger und in netter Begleitung ein rundum gelungener Konzertabend einer Band, die mittlerweile wieder aus dem Bewußtsein vieler Verschwunden zu sein scheint, abgesehen von einigen wenigen Radioschleifen.
Ende des Monats folgte dann noch
"Billy Talent", die natürlich etwas heftiger an die Sache herangingen, aber der Gesamteindruck wurde durch die grottigen Vorbands doch arg geschmählert. "Billy Talent" selbst rockten das Haus, waren aber nach schlappen 80 Minuten mit ihrem Latein am Ende. Für den Preis ging es aber in Ordnung!

Im März dann gab es dann Berieselung der etwas anderen Art. Meine Nachbarn beschlossen ihre komplette Wohnung zu renovieren. Was ihr gutes Recht ist!! Nur leider werden solche Renovierungsmaßnahmen von einem enormen Lärmpegel begleitet, was sich bei einem Schichtarbeiter wie mir natürlich als Problematisch herausstellt.
Na ja, diese Arbeiten dauerten insgesamt an die vier Wochen. Mit meinen Nerven am Ende, hatte ich Augenringe um darin die Wasservorräte für eine ganze Woche zu speichern. Versucht mal in diesem Zustand einen Nachtdienst zu stemmen.

Erkenntnis des Monats war aber, das Hochzeiten nichts für mich sind.... es sei denn, die angebotenen Speisen stimmen. Aber nächstes Mal fahr ich dafür keine 200 km.

Der April war, man erinnere sich, witterungsmäßig sehr angenehm. Wunderschönes Wetter, Sonnenschein, und so weiter. Aber neben Arbeiten, dem Sport frönen, ab und an Kino und anderen Wochenendvergnügungen blieb da irgendwie nicht viel hängen. Einfach mal nur gelebt, würde ich sagen.

Im Mai hatte ich dann Urlaub, und natürlich hat sich das Wetter dahin dann doch ein wenig verschlechtert. Etwa 10 Grad weniger und 50 l Wasser pro Quadratmeter mehr.
Das mit dem Urlaub buchen hatte ich irgendwie nicht so ganz hin bekommen, also entschloss ich mich daher zu einem neuen Auto. Damit wäre zwar die Urlaubsplanung für den Rest des Jahres erst mal hinfällig, aber Australien ist halt teuer... Vielleicht nächstes Jahr, oder übernächstes.
Also weiterhin Sport getrieben, etwas gelebt... und mich tierisch darüber gefreut mit der im Dezember begonnen
Diät im Mai dann insgesamt 17 kg abgenommen zu haben. Gut, davon sind mittlerweile wieder 8 kg Drauf, aber doch vornehmlich Muskelmasse... zu irgendwas muß das Training ja gut sein.
Also von meiner Seite jetzt mal eine klare Empfehlung für die "South-Beach-Diät"!!!

Ende des Mai hatte mich der Arbeitsalltag wieder, die Überstunden häuften sich, so daß ich im Juni, erst mal für zwei Wochen eine anderes Betätigungsfeld suchte.
In den zwei Wochen, in denen in ich dieser
Arbeitsgruppe verweilte, lernte ich viel darüber, das Planung alles und nichts zugleich ist.
Lange wurde diese Gruppe vorausgeplant, wurden Personen gesucht, um sie zu füllen, nur um ihnen dann keine klar definierte Aufgabe zu geben. Was wir jetzt machen oder nicht machen (dürfen), das war irgendwie nicht ganz ersichtlich, so das wir in den 2 Wochen doch irgendwie etwas orientierungslos wirkten, auch als dann nach einer Woche klar war, was wir zu tun hatten, fehlte dann aber das Arbeitsmaterial. Ernüchtert kehrte ich nach zwei Wochen wieder in mein angestammtes Milieu zurück, wo ich wenigstens wußte was ich zu tun hatte.


Zwischendurch noch "Me first and the Gimme Gimmes" in Wiesbaden einen Besuch abgestattet. Leidlich lustiges Konzert mit ebenfalls guter Vorband, auch wenn mich das Ambiente und der schwindende Sauerstoff doch ein wenig leiden liesen. Nett, weil auch billig!
Anfang Juli dann ging es zu
Genesis. Karten noch auf den letzten Drücker für einen durchaus erschwinglichen Preis erworben worden, so das ich mit dem Scheibster (der ist irgendwie nie sonderlich weit, wenn ich mich zu einem Konzert aufmache) den Weg Richtung Commerzbank-Arena machte..
Ich hab es ja damals schon
beschrieben, was mich an dem Konzert begeisterte und was nicht. Was ich noch nicht erwähnte, war das ich ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Alex habe. Der Alex ist ein Klassenkamerad aus der Mittelstufenzeit (ist das lange her!), und wir waren damals im zarten Alter von 11,12 Jahren schon große Phil Collins/Genesis-Fans. Und wir haben uns damals eigentlich geschworen, wenn die mal nach Deutschland kommen, dann gehen wir da hin. Na ja, dann trennten die sich, und unser Plan war gestorben.... Naja, ich weiß jetzt nicht so genau was der Alex so treibt, aber es wäre schön gewesen, in doch mal zu kontaktieren.... Er war bestimmt auch da und hatte dasselbe schlechte Gewissen... ganz bestimmt!!!

3 Tage lang Radtour an der Mosel entlang, gestartet in Trier, beendet in... was weiß ich! Der Betriebsausflug war angesagt, und führte uns über etwas mehr als hundert Kilometer an dem oben benannten Fluß entlang. Wettermäßg absolut Klasse (abgesehen vom Ankunftstag in Trier), brannte mir aber am dritten Tag wegen Fehlen einer Radlerhose ganz gewaltig der Arsch... sogar das Fahrrad mußte ich mir leihen...
Kleines Anekdötchen am Rande: am zweiten Tage brauchten wir für die ersten 60 km netto etwa 4 Stunden (oder mehr oder weniger), für die letzten 10 km dann etwa 2. Warum? Man glaubt gar nicht wieviel Einkehrmöglichkeiten es auf 10 km an der Mosel entlang gibt. Und mindestens jede 5 wurde mitgenommen.
"Einmal Volltanken bitte!"

Der August war deprimierend! Das Wetter war bescheiden, oder wenn`s mal gut war, dann mußte ich arbeiten!
Miserable Einteilung.
Und da mein Knie, welches ich im Jahr zuvor operieren habe lassen einfach nicht so richtig verheilen wollte (soll heißen: strecken und beugen lies es sich nicht richtig, vor allem nach langem sitzen hatte man das Gefühl, die komplette Kniescheibe hätte sich verklebt!) besuchte ich doch mal einen Spezialisten, der mich darüber aufklärte, das sich Narbengewebe unter der Haut gebildet hat, welches über die Kniescheibe gewachsen sei und verhindert, das ich das Bein voll bewegen kann. Das heißt, Ende August noch mal für ein paar Tage ins Krankenhaus und denn ganzen Schmutz rauskratzen lassen.
Am 27.08.2007 um ganz genau zu sein. Das Timing war aber denkbar schlecht, denn kurz zuvor verstarb mein Onkel an Krebs. Überraschend wohl gemerkt, da er nach seiner Chemotherapie im Vorjahr (fast) die komplett Familie in dem Glauben lies, das eben jene erfolgreich verlief. Der Termin wurde jetzt so kurzfristig gelegt, das ich den OP-Termin nicht mehr verschieben konnte.
Ich sagte ja: Deprimierend!

Im September war ich dann natürlich insgesamt vier Wochen krank geschrieben, und natürlich besserte sich das Wetter in dieser Zeit! Soll heißen, mit kaputtem Knie an die Wohnung gefesselt war. Naja, zumindest waren keine großen Sprünge drin.
Trotzdem wurde den
"Stereophonics" ein Besuch in der "Batschkapp" in Frankfurt abgestattet! Und das stellte trotz kaputtem Knie eine wahrhaft gute Entscheidung dar, denn konzerttechnisch war das wohl das absolute Highlight. Auf relativ kleinen Raum mit nur grob geschätzten 200-300 Gästen wurde hier ein gerockt, das die Wände wackeln. Frontmann Kelly Jones (bzw.) seine Stimme, sowie die Gitarren erschufen knappe 90 Minuten puren Rock’n’Roll. Einzig negativ fiel die Publikumsreihe hinter mir auf, welche die "Stagediver", welche von vorne auf uns zu kamen, nicht weitergaben. So kam es, das ich den einen oder anderen plötzlich auf Händen trug. Ich sah aus wie der Bräutigam mit seinem frisch angetrauten Ehemann beim Gang über die Schwelle. Hat halt doch Vor- und Nachteile Groß und Stark zu sein.

Irgendwann in dieser Zeit war der Friedberger Herbstmarkt, welchen ich zur Zeit datumstechnisch nicht wirklich zurodnen kann. Auf diesem Herbstmarkt spielte "Reload" eine in unseren Breitengraden recht bekannte Coverband, welche ich an diesem Abend das erste Mal das Vergnügen hatteb zu hören. Die Dame und die Herren waren gut drauf und spendierten gut und gerne knapp 5 Stunden Show, die mir wirklich Freud bereitet haben.
Auch schön war es, irgendwann zu realisieren, das der Mann am Bass ein alter Kollege aus meiner Mittelstufenzeit war, denn ich seit etlichen Jahren nicht gesehen hatte. Nicht so schön war, das wir es beide nicht schafften, trotz Handynummerntausch, mal irgendwie ein Wiedershen zu arrangieren. So wird das aber nix mit dem Klassentreffen arrangieren!!!

Ansonsten gings irgendwann wieder zur Arbeit, wo einen der alltägliche Wahnsinn erwartete. Business as usual, wie es neudeutsch so schön heißt.
Womit wir auch nahtlos in den Oktober übergehen, der eigentlich auch komplett höhepunktfrei verlief. Klingt langweilig, wars aber eigentlich nicht, aber jetzt jede Wochenendveranstaltung (von Sport treiben über Kinogänge bis hin zu Unternehmungen mit den Freunden und Bekannten) wieder zugeben, würde zu weit führen. Außerdem kann ich mich daran nicht wirklich erinnern. Oder will es auch nicht. Oder sollte es besser nicht!

Definitiv erwähnenstwert ist der Besuch im "Waldgeist", welcher die Leistungsfähigkeit meines Magens auf ein ganz harte Probe stellte.

Zur kurzen Erläuterung: Der Waldgeist ist eine Gaststätte in Hofheim am Main, welche eine derjenigen ist, welche diese Riesenschnitzel verkaufen und die man sich dann einverleiben kann. Es gibt dann noch Megariesenschnitzel namens "Klausi" (benannt nach eben jenem, der es als letztes, also bis zum 23.10.2007, geschafft hat), welches ein Gesamtgewicht von 2,25 kg Schweineschnitzel darstellt. Ich belies es erstmal bei einem ganzen Schwein, was schon genug Anstrengung darstellte. Als ich nach knapp 2 Stunden endlich fertig war, inizierte ich mir noch schnell drei Schnaps, und versuchte den Fehler zu umgehen, die Knöpfe an meiner Hose zu öffnen! Die hätte ich dann nie wieder schließen können. "Nie" war übrigens eines dieser Wörter welches ich an diesem Abend öfters gebraucht habe. Meist im Zusammenhang, nie wieder zu essen. Ich würde in diesem Zusammenhang ja gerne ein paar Bilder präsentiert, aber leider hat der Akku meiner Kamera bereits nach einem Bild den Geist aufgegeben. (Hab ich eigentlich schon erwähnt, das ich von 12 Leuten der Einzige war der das Riesenschnitzel geschafft hat. Ok, ein anderer hat den Burger geschafft, aber hier geht’s nunmal um mich!!!)

Abgesehen von einer Magendarmgrippe Anfang November passierte auch hier nicht viel, welches es wert wäre, erwähnt zu werden. Eigentlich auch nur, weil es mir irgendwie klar macht, wie Anfällig ich mittlerweile für grippale Infekte bin. So oft krank wegen sowas in den letzten 2 Jahen war in den ganzen Paareinzwanzigjahren davor nicht. Vielleicht sollte ich nicht allzu geizig sein und doch etwas mehr heizen. Würde wahrscheinlich zumindest manches ersparen.

Aber halt... wie konnte ich nur! Am 09.11.2007 schleppte mich der "Lichtträger" (welcher seinen jungen Blog schon jetzt sträflich vernachlässigt!) mit ins "Kaktus", ein kleines Bistro, welches auch über eine Kleinkunstbühne verfügt. Mit "Variete" wollte er mich locken, aber da ich nichts anderes vorhatte, ging ich mla mit. Den Horizont erweitern! Doch trotz anfänglicher Skepsis war ich letzten Endes hellauf begeistert. Die an eben jenem Abend auftretende Comedy-Gruppe "Knusper!" überzeugte mich mit präzisem Timing und unterhaltsamer Einbeziehung von Musik, so dass ich aus dem Lachen eigentlich nicht mehr raus kam. Seitdem noch zwei weitere Male dort gewesen (allerdings wechselndes Programm), den das dort Vorgeführte ist wirklich klasse und lege ich jedem, der den Weg nach Friedberg findet ans Herz.
Ansonsten nur etwas Streß auf der Arbeit, und dann endlich mal wieder Urlaub. Resturlaub vom Vorjahr. Ich war halt ziemlich sparsam mit meinen Urlaubstagen im Vorjahr. Oder einfach nur zu verletzt um sie zu nehmen.

Jedenfalls begann der Urlaub gleich hervorragend mit dem "Ärzte"-Konzert in Frankfurt, welches wie die 4 anderen, an denen ich in den letzten Jahren teilgenommen hatte etwa drei Stunden lang war und doch viel zu kurz. Wie immer dumme Sprüche, gute Songs und Topstimmung am laufenden Meter. Wer schonmal da war, weiß, was ich meine, wer noch nicht, der sollte dies schnell nachholen, die Jungs werden auch nicht jünger!
Ansonsten fast jeden Abend irgendwie unterwegs, (z. B.
Weihnachtsfeier!) zwischendurch mal ein Jahr älter geworden, das aber nur ganz klein gefeiert, der runde Geburtstag kommt ja nächstes Jahr.

Zwischendurch den Blog hier unter abgeänderten Namen wiedereröffnet, da ich endlich mal ein paar Ideen hatte, an denen zum Schluß doch arg gemangelt hat. Motiviert wurde ich hierzu durch die Bloglesung in Hanau,an denen mein Freund, der "Scheibster", teilnahm und welche ich wirklich sehr inspirierend fand. So inspirierend, das ich manch einem Beitrag der vortragenden Blogger leider nicht ganz folgen konnte, da es in meinem Hirn arbeitete. "High Towers" wurde da sozusagen geboren, den bis dahin hatte ich lediglich eine grobe Idee ohne Struktur. Erst durch das Zuhören dieser talentieretn Schreiberlinge ist es zu verdanken, das da wirklich was draus wurde. Und ich hab' einen tierischen Spaß dran. Zumal die nächste Idee für eine weitere Geschichte auch schon steht. Halt nur noch ohne eine Struktur. Also wo ist eine Bloglesung, wenn man eine braucht?
Zurück zum Thema: Was ich hörte fand ich überwiegend ganz toll, aber was ich hörte, das hörten leider viel zu wenige. Sonderlich voll war es leider nicht, was zeigt, das die Bloggerie doch irgendwie noch in den Kinderschuhen steckt, oder einfach nur am PC funktioniert, oder das noch zuviele glauben, das es nur am PC funktioniert. Wie auch immer, ich komme wieder....

So, was war noch?
"Heilig Abend" auf der Arbeit, aber wie erwartet alles ruhig. In den Feiertagen die Family abgearbeitet, dann Silvester, da viel mit den Kids von einem Kumpel rumgetollt um dann kurz nach 12..... Stopp.... das ist schon 2008! Wir wollen nicht vorgreifen!

So, das wars.... Nicht sonderlich spektakulär, und auch habe ich bestimmt einiges vergessen! Ist das wichtig? Nö... Hauptsache Gesund! Oder so ähnlich!

Und was wäre ein Jahresrückblick ohne Hitliste. Allerdings nur im Bereich "Unterhaltungsmedien", das wird schon schwierig genug, sich da zu entscheiden!

Meine drei Favoriten im Bereich .... :
(die Liste ist unabhängig davon, wie alt der Film, CD, usw wirklich ist. Ich hab es in diesem Jahr zum ersten Mal wargenommen, das ist was zählt!)


Kino:
1.
Hot Fuzz (War "Shaun of the Dead" schon eine wunderbare Liebeserklärung den das (von mir stiefmütterlich behandelte) Genre "Horror", traff das Triumvirat Pegg/Frost/Wright hiermit meinen persönlichen Geschnmack noch mehr. Schwarzhumorig, actiongeladen, spannend... und spielt in Groß-Britannien. Was will ich mehr???)

2. Rocky Balboa (Was Stallone hier noch mal auf die Beine gestellt hat, hätte ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Ein Liebeserklärung an eine Figur, mit der ich groß geworden bin, die mich, (Achtung: Outing) wegen des hohen Nostalgiefaktors (fast) zu Tränen rührte.)

3. Todeszug nach Yuma (Russell Crowe und Christian Bale! Noch Fragen??)

DVD:
1.
Animalympics aka Dschungel-Olympiade (Den hab ich jetzt schon bestimmt über dreißg mal geshen seit ich 3 Jahre alt war, aber dieses Jahr erschien er endlich auf DVD. Natürlich gleich zugelegt, obwohl ich eigentlich nie zum Neupreis kaufe, das war hier aber egal. Allein die Musik von Graham Gouldman (10CC) lohnt den Kauf. Sollte ich jemals Kinder haben, wird das der Film, vor den ich sie setze, wenn sie nervenJ Für mich der unterhaltsamste Zeichentrickfilm aller Zeiten!)

2. Lucky Number Slevin (Das diese Gangster-Groteske nicht den Weg in unsere Kinos gefunden hat, darf man als vertane Shance werten. Auch wenn die Auflösung etwas konstruiert ist, selten wurde mit gelungenen Dialogen so darüber hinweggetäuscht! Alleine die gechmacklosen Tapeten in diesem Film sind einen bis mehrere Lacher wert.)

3. The Fountain (Ich verstehe ihn nicht, finde ihn aber richtig gut. Hatte danach aber Knoten im Hirn. Und eine Soundtrack-CD mehr!)

Song:
1.
Damien Rice – Me, My Yoke and I (Sich ständig bis zur Ekstase steigerndes Gitarrenstück von Singer/Songwriter Rice. Ich empfehle erstmaliges Hören über Kopfhörer. Ich hatte Gänsehaut!)

2. Elbow – Forget Myself (Im Trailer zum demnächst hoffentlich anlaufenden "Southland Tales" von "Donnie Darko"- Regisseur Richars Kelly mit Dwayne "The Rock" Johnson fiel mir das Lied sofort auf. Wie oft hab ich mir den Trailer nur wegen der Musik reingezogen. Jetzt habe ich alle drei Alben der Band. )

3.
Die Ärzte - Nur einen Kuss (Wunderschöne Ballade, die mit eingängiger Melodie und bösem Text mein Herz erobert hat, bevor es rausgeschnitten wurde!)

Alben:
1 .
Damien Rice – O (Damien Rice, meine persönliche Entdeckung in diesem Jahr. Das Debütalbum gefällt mir als Gesamtwerk etwas besser als das Folgewerk, auch wenn es unfair ist, beides zu vergleichen. Sehr gefühlvoll, schöne Texte, wunderschöne Melodien... für die ruhigen Momente im Leben.)

2. Pink Floyd – Wish you were here (Schon mittlerweile über dreißig Jahre auf dem Buckel, hab ich Pink Floyd erst jetzt für mich entdeckt. Perfekter kann man es eigentlich nicht machen!! Bin hin und weg. Nur nie hören wenn man depressiv ist!)

3. Peter Gabriel – Up (Das bisher letzt Studioalbum des Altmeisters. Irgendwo zwischen Pop, Weltmusik und Elektro angesiedeltes, nie langweiliges Album, was sich hervorragend zum Autofahren eignet.)

Bücher: (Schande auf mein Haupt, zuwenige gelesen dieses Jahr!)

1. Robert Ludlum – Der Ikarus-Plan (Ludlum war seiner Zeit mit der Beschreibung des Terrorismus im Nahen Osten ein wenig voraus. Spannender Thriller für zwischendurch, der durch seine fließenden Erzählsil zu überzeugen weiß!)

2. Lenny McLean – Der Guv’nor (Die Biographie eines englischen Arbeiterkindes, welches sich durch die Kriminalität nach oben boxte. Kuzweilig und durchaus spannend, aber auch gefährlich wie hier kriminelles Handeln gerechtfertigt wird. Eine gewisse Distanz zu eben einem solchen Leben sollte vorausgesetzt sein bei der Lektüre diese Werkes.)

3. Hight Towers – N/acht)W(ächter) (Packende Sozialstudie über die Einsamkeit. Manchmal nur schwer zu verkraftende Erzählung über die Brutaliät des menschlichen Daseins.
So genug in der Vergangenheit gewälzt, blicken wir nach Vorne.....

"Bloodhound Gang – Something Diabolical"

Freitag, 4. Januar 2008

Reklamation

"Elbow - Station Approach"

Sehr geehrte Glückwünschende,
hiermit möchte ich ihre Weihnachts-und Silvesterglückwünsche, welche eine gute Gesundheit beeinhaltet haben, wegen Untauglichkeit reklamieren.

Vor allem jene gegen Bronchities und Kopfschmerzen wiesen erhebliche Mängel auf!

Sollten noch Fragen offen sein bin ich unter der bekannten Adresse zu ereichen.

Mit freundlichem Gruß


N(acht)W(ächter)

(Im Original unterschrieben!)


"Elbow - Picky Bugger"

Donnerstag, 3. Januar 2008

High Towers (Kapitel 3): Der Pfad des Gezechten

23.04.2006 13:44 Uhr ....irgendwo in einer Eingangshalle eines großen Betonklotzes

'....... welche mir plötzlich viel größer vorkam, als es von außen den Anschein machte.
Gibt es also auch einen Unterschied zwischen "gefühlter Weite" und "tatsächlicher Weite"? '


"Tatsächlich" dürften es 25 m sein, gefühlt etwa 250 m. Der Fahrstuhl wirkte jetzt ziemlich weit weg. Ich entschied mich dazu, nur geradeaus zu schauen... zielgerichtet die Fahrstuhltür im Auge zu behalten und mich durch nichts aufhalten zu lassen. Das war mit jetzt alles zu wichtig hier!

'Jetzt hier und nur hier werde ich alles zum gewünschten Erfolg führen können!' schoß es mir durch den Kopf.
"Das wäre ja das erste Mal!" entgegnete der kleine Mann. Ich dachte kurz darüber nach, ihm einen Namen zu geben, aber ich wollte mich ja nicht ablenken lassen und ignorierte ihn.


Nach etwa zehn Schritten ging mein Kopf doch nach links. Ich war einfach zu neugierig. Ich wollte sehen wie der Kerl in seinem akkurat gebügelten Hemd unter seinem schicken Uniformjäckchen, welches er garantiert von Mutti waschen läßt, und welches er bei seiner Einstellung hundertpro auch noch selbst bezahlen mußte auf mich zu gerannt kam, um mich von meinem Vorhaben abzuhalten. Dabei hat der doch keine Ahnung! Vor allem nicht davon, was ich überhaupt vorhatte!
Ich dachte, 'Das ist bestimmt auch so ein kleiner Möchtegernheld, welcher den Einstellungstest bei der "Bullerei" nicht geschafft hat und nun wenigstens hier eine kleine Uniform tragen kann, um irgendwelche Leute herum zu schubsen. Warum sonst sollte er hier wohl sitzen? Ein kleiner Verlierer!'
"Genau wie du!"
Was sollte ich meinem kleinen Mann jetzt nur entgegnen? Er hatte ja recht!


Aber Moment mal! Der Typ regt sich ja überhaupt nicht. Ist er am Ende gar noch blöder als er aussieht? Laufen hier etwa öfter Leute wie ich herein? Oder ist er einfach nur "Stoned!"
Egal, das war, ist und wird nie mein Problem sein. Mein Problem sieht ganz anders aus...
Mittlerweile hatte ich schon mehr als die Hälfte des Weges zurückgelegt...
"Entschuldigung, wer sind...." waren Worte die von irgendwo hinter mir in meine Gehörgänge drangen. Ok, er ist aus seiner Lethargie erwacht. Wahrscheinlich ist er mittlerweile auch in Bewegung...


Und tatsächlich! Als ich es doch noch einmal wagte, den Kopf zu drehen, stand er gerade auf und schien dabei irgendwas vom Tisch zu werfen. Er bewegte sich auf mich zu. Zum Glück ist sein Tisch sehr groß, und es würde für mich noch wertvolle Sekunden bedeuten, die er benötigte, um ihn zu umrunden.
Als ich den Kopf wieder nach vorne drehte, bemerkte ich, das ich mein Ziel erreicht hatte. "Jetzt bitte, lass den Fahrstuhl auch hier unten sein!" stieß ichn hervor. Ich drückte den Türknopf! Aus den Augenwinkeln konnte ich erkennen, das etwas weiter rechts sich ein weiterer Fahrstuhl befand. Der wäre Luftlinie näher zu mir und weiter zum Empfangstisch. Das hätte schneller gehen können. "Mist, verda...."


"Bing" Die Fahrstuhltür vor mir öffnete sich. Ich sprang hinein, drehte mich um, drückte den obersten Knopf und konnte, kurz bevor sich die Türen schlossen, noch die Umrisse des Sicherheitsfuzzis erkennen, wie er auf dem glatten Boden vor die Tür rutschte.

Der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Zum ersten Mal hatte ich die Gelegenheit, um zu überprüfen, wie viele Stockwerke es hier überhaupt hat. 23 Stockwerke. "Das würde reichen", dachte ich mir!
"Na, hoffentlich!" Es ist wirklich an der Zeit, ihm einen Namen zu geben.

FORTSETZUNG FOLGT....




Dienstag, 1. Januar 2008

High Towers (Kapitel 2): Gute Nacht süßer Prinz

23.04.2006 13:44 Uhr ....irgendwo in einer Eingangshalle in einem großen Betonklotz

"Ich hätte die Tüte gestern abend besser weglassen sollen... obwohl.... och nö, dann wär‘ mir ja so einiges entgangen...höhö!!"

'Wieder mal einer dieser langweiligen Tage hier hinter meinem Marmorschreibtisch in diesem hoch wichtigen Bunker irgendwo in Frankfurt.... Besonders der Marmorschreibtisch kommt bei den Damen immer wieder toll an... Was die Mädels auf dem Land doch für Vorstellungen haben, wenn man erzählt, das man in Frankfurt arbeitet und einen Schreibtisch hat! '

'Was’n Glück das ich heute die Tagesschicht habe... schön unter der Woche, da tut sich hier ja nie irgendwas. Irgendwie befremdet es mich doch, das es niemanden interessiert, das ich hier mit dem Kopf auf den Händen sitze.... sogar die Augen könnte ich jetzt schließen... und niemanden würde es interessieren...'
So saß ich heute wieder einmal auf meinem Sitz und hörte meinen Gedanken zu, die sich einfach nicht beruhigen wollten und immer wieder hin und her sprangen , zu. Eigentlich wollte ich die Ruhe nutzen und ein wenig lesen, aber der gestrige abend war ziemlich hart. Und dann packte der bescheuerte Heiko auch noch den Joint aus! Wo er eigentlich ganz genau weiß, das ich mich im Moment von dem Zeug fernhalten will! Naja, war dann wie immer! es bleibt halt eine schlechte Angewohnheit....

'So, ich sollte mal die Augen öffnen und mal doch ein wenig weiterlesen...', dachte ich mir so. Gedacht, getan! Doch durch meine schlaftrunkenen Augen sah ich da so einen komischen Typen hinter der Drehtür in Jeans und Lederjacke. "Was will der den hier?" fragte ich mich. Unwahrscheinlich das der hier rein will, oder?
Meine Reaktionen waren noch sehr verlangsamt, ich konnte mich noch nicht wirklich rühren! Ich war vermutlich doch ein wenig tiefer dem Sekundenschlaf zuvor verfallen als ich es vermutete, so das ich erstmal nur starren konnte!


"Moment mal, der kommt ja jetzt wirklich hier rein.... nein, falsch.... der ist schon drin...!!!!"

FORTSETZUNG FOLGT.......

Samstag, 29. Dezember 2007

Blick to the Future

"Kelly Jones - Katie"

2008!
Bald ist es soweit!
Bald werden die Raketen fliegen, Sekt wird geschlürft, Vorsätze entwickelt, Vorstätze gebrochen, Resümee's gezogen....

Bevor ich mich wieder an den (zumindest von mir) gefürchteten Jahresrückblick wage (Ob das wieder so ein Monsterteil wird wie letztes Mal???), mal einen kurzen Blick in die Zukunft....:
.......

Ach was... ich lass mich überraschen!!!

Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, viel Glück und möge jeder Wunsch in Erfüllung gehen!!!




"Kelly Jones - Jean"

Mittwoch, 26. Dezember 2007

High Towers (Kapitel 1): Der Anfang vom Ende


VORWORT


Diese Geschichte ist "..." gewidmet, denn "Inspiration" ist da, wo man danach sucht!


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23.04.2006 13:42 Uhr ....irgendwo vor einem großen Betonklotz


"Heute ist es also so weit!!! Ich wußte das es so kommen wird! Es war einfach irgendwie nur logisch!"

Ich stand, hier irgendwo in Frankfurt. Irgendwo ist gut. Kein Ahnung wo ich hier genau war. Sieht wie ein Bankenviertel aus. Moment..... die Ecke da drüben kannte ich sogar. Da war doch mal ein Werbespot im Fernsehen. Der muß doch hier gedreht worden sein. War wohl kein Guter. Konnte mich nicht mehr daran erinnern, wofür er war!
"Ist auch egal!" sagte ich mir

"Mein Gott ist das hoch. Und da muß ich jetzt rauf! Warum geht so was nicht auch einfacher???" sagte ich zu mir selbst!
Ich setzte mich in Bewegung. 'Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt'. Was in diesem Fall die erste von ca. 20 Stufen war, welche ich zurücklegen mußte, wenn ich in dieses Gebäude hinein wolle. Falsch! In welches ich hinein muß!

"Warum muß so was ausgerechnet mir passieren?" Diese Frage kreiste in meinen Gedanken immer wieder umher. Und bei jeder zurückgelegten Stufe drehte sie sich schneller!!

"Gegenfrage, du Idiot! Wem außer DIR soll es den passieren?" Der kleine Mann in meinem Ohr war wieder mal in sehr erheiternder Stimmung!
Die Antwort blieb ich ihm aber schuldig. Ich wollte mich nicht mit ihm unterhalten. Er war wieder mal irgendwie so negativ.

Die Stufen wurden immer schwerer. Nach der Hälfte hielt ich kurz inne und schaute noch einmal den riesigen Betonklotz hinauf, welcher mir gerade jetzt an diesem (zumindest wettermässig) wunderbaren Tag Schatten spendete.

'Es gibt doch immer diesen Unterschied zwischen "gefühlter Temperatur" und "tatsächlicher Temperatur"! Gibt es auch eine "gefühlte Höhe" und eine "tatsächliche Höhe"? Oder "gefühlte Tiefe" und "tatsächliche Tiefe" wenn ich erst einmal da oben stehe und hinunter schaue!'

Der kleine Mann im Ohr holte schon tief Luft, um einer weitere seiner "Motivationskaskaden" abzufeuern. Doch bevor er loslegen konnte, beschloß ich die weiteren Stufen hinaufzugehen. Vielleicht wurde er dabei ordentlich durchgeschüttelt, denn ich nahm nun immer zwei Stufen auf einmal und der kleine Kerl behielt seine Gedanken für sich. Zum Glück! Vielleicht würde ich es mir aus Trotz doch noch anders überlegen. Angst genug hätte ich ja!!!

Endlich oben angekommen hatte ich sie! Die Qual der Wahl.
Zwei Drehtüren boten sich mir an, um mir Einlaß zu gewähren.
Ich spähte, bevor ich meine Entscheidung traf, erst einmal durch die gläsernen Türen , um meine weiteren Schritte zu durchdenken.
Ich sah eine große Eingangshalle, an deren Ende sich einer für diese Art der Architektur nicht ungewöhnlichen Empfangstische aus Marmor befand. Und dahinter nur ein Sicherheitsbeamter. Und dieser schien sich auch zu langweilen. Jedenfalls hatte er beide Ellbogen auf dem Tisch und seinen Kopf in die Hände gestützt. Er liest wahrscheinlich. Mit etwas Glück würde er mich nicht mal bemerken.

"Nur wo sind eigentlich die Fahr.... ah....da hinten. Das ist wirklich geradezu perfekt." flüsterte ich vor mich hin. An der rechten Seite konnte ich, etwa 10 Meter vom Empfangstisch entfernt einen Fahrstuhl erblicken. "Wie weit nach oben der mich wohl bringt?" Ich schaute noch mal das Gebäude hinauf."
Vielleicht sollte ich so dreist sein und den jungen Mann, der hinter der Tisch sitzt einfach mal fragen. Vielleicht lässt er mich ja durch?"
Kaum ausgesprochen, verwarf ich diesen Gedanken recht schnell wieder. Was sollte ein Typ wie ich in ehemals weißen Turnschuhen, blauer, ausgebleichter Jeans, schwarzer Lederjacke mit einem "Die Ärzte"-T-Shirt darunter wohl um diese Uhrzeit in solch einem Gebäude? Jetzt auf die Schnelle fiel mir auch keine Legende ein.

"Typisch, du Einfaltspinsel!" Der "kleine Mann" lachte höhnisch! "Nix drauf außer Zahnbelag, und davon auch noch soviel, das davon dein Zahnarzt sich einen neuen Z3 kaufen könne! Und ein unentschlossener Lahmarsch, der jede Chance verstreichen läßt, bist du obendrein.... denn wenn ich mal etwas anmerken dürfte: Der Sicherheitsfuzzi schaut gerade auf, und wundert sich, warum du hier die Aussicht verschandelst!"
Er hatte Recht! Der Sicherheitsmensch erhob sein Haupt und starrte mich an... Naja, er sah in meine Richtung! Ich hatte das Gefühl, er sah durch mich hindurch. Er wirkte irgendwie.... na ja, wäre Samstag abend und ich mit den Jungs unterwegs, würde ich bekifft vermuten.... aber es war wohl einfach nur eine kleine "Siesta".
"Ok, was tun! Ich muß mich wohl beeilen.... Gut, gut.... Und jetzt schnell durch diese Drecksdrehtür und auf den schnellsten Weg zum Fahrstuhl... vielleicht kann ich seine Benommenheit noch ein wenig ausnutzen!"

Hastig schob ich die Tür vor mir, da die Entscheidung, welche Tür ich nehme, mir plötzlich ganz leicht fiel, und betrat die Eingangshalle......

FORTSETZUNG FOLGT.....

Sonntag, 23. Dezember 2007

Die drei ????

"Pink Floyd - Atom Heart Mother"

Es ist nunmal Weihnachten, Zeit zum Wünsche erfüllen....
Außerdem bin ich schon ewig meinem Spieltrieb nicht mehr nachgekommen und das der Marco ja extra die Regeln geändert hat, damit ich mitspielen darf (und ich außerdem gerade eine kleine Lücke während des Verfassens von "Hightowers" habe), hier die Antworten zum Stöckchen.
Lass die dir aber nie einfallen, jemals im realen Leben mit Holz nach mir zu werfen...^^

Also:

1. Drei materielle Wünsche:

1: einen "Ford Mustang" (vorzugsweise schwarz)
2: ein schönes Eigenheim an einem schönen Ort (nicht Frankfurt!) mit viel Platz zum drinn Rumtollen
3: eine neue Brille


2. Drei Menschen(gruppen), mit denen ich gerne Weihnachten feiern würde:

1: den Arbeitskollegen (da hab ich aber keine andere Wahl, mit denen werde ich morgen feiern!)
2: ...... (wird nicht verraten, wer weiß, wer hier mitliest!)
3: meiner alten Studiengruppe (zumindest einem Teil davon, da mir doch der/die eine oder andere durchaus fehlt!)

3. Drei Menschen(gruppen), die von mir ein Weihnachtsgeschenk bekommen:

1: Mutter
2: Vater
3: N(acht)W(ächter)


4. Drei Menschen, die von mir das Weihnachts-Stöckchen bekommen:

1: Da die Weihnachtszeit sich dem Ende zuneigt, verzichte ich aufs weitersenden...
2: ...aber wer sich bemüßigt fühlt, der solle zugreifen.....
3: ...viel Spaß dabei und Frohe Weihnachten!!!

"Pink Floyd - If"

Freitag, 21. Dezember 2007

Dog-matismus

"David Bowie - Nature Boy"

"Entschuldigen sie ...!"
"Ja, bitte??"
"Haben sie meinen Hund gesehen?"
"Weiß ich nicht! Wie sieht er denn aus?"
"Mh... nun ja....etwa 10 cm hoch, vier Beine, schwarze Nase, Stummelschwänzchen, weiß mit braunen Flecken....und... ach ja....er trägt eine Ritterrüstung!"



"Ewan McGregor, Jose Feliciano, Jacek Koman - El tango de roxanne"

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Palaversuppe

"The Shins - Red Rabbist"


Ich habe einen Chef....

Dieser Chef ist einer jedweden, welche es schaffen in jeder, aber wirklich jeder Situation absonderliche Wortschöpfugen in den abstrusesten Zusammenhängen zu fabrizieren.


Das führt bei der Belegschaft mitunter dazu, das ein gewisse Lautstärke durch lauthalses Losgröhlen sich nicht vermeiden lässt.

Sicher, viele dieser halsbrecherischen Aussagen sind Situationsbezogen (Kategorie: "Man muß dabei gewesen sein"), aber ich denke der eine oder ander rhetorische Erguss erziehlt auch ohne Kentniss der Person Wirkung!


Warum jetzt diese lange Einleitung?
Weil sich vielleicht hieraus eine neue Rubrik entwickelt, in der ich den einen oder anderen Ausstoss zum Besten geben kann... (aber auch nur dann, wenn ich es nicht versäume, mir die ganzen Sachen zu notieren)

Warnung: Die erste Auswahl hat einen nicht zu verachtenden Chauvicharakter, der mal wieder den Mann an sich durchaus negativ ausgelegt werden kann. Ich wiederhole: Kann!


Es war der 27.02.2007, als Kollege A gerade die wieder einmal von niemanden gekaufte, aber von allen gelesene BILD durchforstete.
Darin war ein Artikel über ein Muslimenehepaar inn Deutschland, welches sein demnächst zu gebährendes Kind gerne "Heiliger Krieg" (eigentlich "Djihad", was zwar gleichbedeutend ist, aber reißerischer klingt und den gemeinen BILD-leser wohl nicht überfordet) nennen will.

Es entstand folgender kurzer Dialog:

Kollege A: Schau mal, wie der sein Kind nennen will!

Chef: Von mir aus. Soll er es doch "vergifteten Schamlippensalat" nennen!

Was aus dem Kind wurde, weiß ich nicht!
Ich weiß nur, das Salat seit diesem Tag mit anderen Augen sehe!


"The Shins - Spilt Needles"

Montag, 17. Dezember 2007

"Das Problem wäre gelöst"

"Placebo - Running up that hill"

Was war zuerst da:
Das Huhn oder das Ei??

Ganz einfach:
Es war der Hahn!

Warum:
Denn das ist ein Huhn mit Eiern!!!

"Elbow - Ribcage"

Samstag, 15. Dezember 2007

"Do they know it's christmas time...."

"Peter Gabriel - The rythm of the heat"

Es gibt sie.
Diese alljährlichen Traditionen!
Diese, welche jedes Jahr immer wieder auf einen zugestürzt kommen.

Diese, welcher einer Planung bedürfen, obwohl der Verlauf vorher eigentlich schon feststeht.
Diese Planungen müssen nicht umfangreich sein. Sie sind aber notwendig. Essentiell sozusagen!

Die "Weihnachstfeier" ist eine solche Tradition. Besonders diese unter den Arbeitskollegen.
Die sind zwar jedes Jahr gleich, und doch wieder ganz anders.

Das beginnt schon in der Vorplanung (an dieser war ich nicht beteiligt, und ich bitte darum, das alles nicht misszuverstehen! Ich hab mich bombig amüsiert, und habe auch nie daran gezweifelt mich bombig zu amüsieren!).

Es sollte doch bitte wieder so lustig wie im Vorjahr sein, aber dann doch ganz anders. Vielleicht so wie in einem der Jahre vor dem letzten Jahr.

So kam es, das die diesjährige Feier, an eben jenem Ort stattfand, an welchem sie vor drei Jahren schon einmal zelebriert wurde. (Wozu ich allerdings nichts sagen kann. Bin erst seit etwas mehr als zwei Jahren in meiner Arbeitsgruppe!)

Einer der nettesten Hinterhöfe Frankfurt's wurde aufgesucht, um die diesjährige Feier mit dem obligatorischen Schmaus beginnen zu lassen.
Bestens geeignet, das alte Vorurteil von "Schein und Sein" wieder einmal ad absurdum zu führen.

Denn, wer hätte erwartet, das es hier

solche Leckereien

gibt.

Um wieder zu den üblichen Abläufen zurückzukehren. Natürlich wurde zuerst viel Blödsinn geplappert. Natürlich bekam der Chef ´(ja genau, der von "da drohbe") sein Fett weg, der Kollege .... (Name nach belieben einzufügen!) hat sich auch wieder den einen oder anderen Reißer erlaubt und überhaupt muss alles besser werden.
Same procedure like every year!

Nach dem Essen und den benötigten alkoholischen Verdauungsgetränken waren es wohl mal wieder die Damen, die sich ihr erstes Opfer aussuchten. Pech das einer der Kollegen mal ein Nebengewerbe im halbnackten Modelbereich bekleidet hatte. Ihm soll's an die Wäsche gegangen sein. Verbal und Physisch!
(Dieser Absatz beruht auf Überlieferungen. Der Autor befand sich im Orbit des Landes Hessen und versuchte, seine "Gute Tat des Tages" zu vollführen, indem er eine erkrankte Kollegin dazu verhalf, ihrem eingefangenen Norovirus nicht in unserer Gesellschaft zu erliegen!)

Nächster Punkt: Verlegung der Örtlichkeit.
Frankfurt ist voll von Bars, Lounges, Kneipen und ähnlichen Räumlichkeiten, in denen man weiter feiern kann.
Doch dazu muss man erstmal reinkommen. Das kann sich in einer ca. 15 Personen umfassenden Gruppe als sehr schwierig gestalten. Enttäuscht entfernt man sich wieder. Die Einen in die eine, die anderen in die andere Richtung, womit auch dieser Punkt abgehakt wäre. Die Zerstreuung der anfänglichen Truppe.

Etwas dezimiert erreicht man die nächste Location, welche allerdings in wenigen Minuten schließen möchte. Doch zur Freude des Chefes (und des Umsatzes) und zur Enttäuschung mancher im Gaststättengewerbe angestellten Personen blieben wir noch ein wenig länger...
Da Frankfurt groß ist, benötigt man eine weitere Örtlichkeit, was zur weiteren Zerstreuung der Feiernden führte....
Die letzten beißen eben die Hunde!

Fingerfood und anderen Köstlichkeiten sei dank lies es sich auch hier aushalten, der niveauvolle Grad der Unterhaltungen lies dann irgendwann allerdings (wie jedes Jahr! :-)) zu wünschen übrig. Und als dann auch noch diverse "english spoken men" auftauchten war der Käs` gegessen, der Drops gelutscht,..... die Kneipe aber auch fast geschlossen.
(Wenn an- und betrunkene Menschen schon auf Deutsch ihre Probleme haben, sich zu artikulieren, dann aber auch noch anfangen, ihre bilingualen Fähigkeiten mit "echten" Engländern zu messen, dann wird's gefährlich...)
Die letzten Drei verließen um sechs Uhr dann die Örtlichkeit (welche, Überraschung!!, jedes Jahr den letzten Anlaufpunkt darstellt), der letzte Nüchterne (ja, hier!), brachte die Allerletzten noch ins Bett und um halb acht Uhr morgens war dann endlich Schlafenszeit.

Thank god, it's holiday!

Und ihm nächsten Jahr.... Da wird alles wieder ganz genauso, aber wieder ganz anders. Natürlich auch genauso spaßig.
So ist das halt mit Traditionen. Warum sollte man sie brechen????

"Damien Rice - I Remember

Donnerstag, 13. Dezember 2007

"We're opened"

" Fury in the slaughterhouse - MS Koenigsforst"

Keine langen Reden!
Ich schreib wieder....
Neues Gewand, neue Themen, neuer Wächter...

Welcome Back, Jack!!!

" Fury in the slaughterhouse - Balm for the soul"

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Geschlossen....

"The Alan Parsons Project - The Golden Bug"

....und zwar auf unbestimmte Zeit wegen mangelnder Zeit und auch Interesse an dem Schreiben des wirklich Wichtigen!

"The Alan Parsons Project - The Golden Bug"

Freitag, 7. September 2007

Geiz ist geil!!!!!


"Sparks- The rythm thief"

Luise und Angelika beim Schaufensterbummel am Ende des Monats mit wenig Geld in der Tasche auf der Suche nach Schnäppchen im Bereich der Bekleidung!

Luise plötzlich: "Das ist es! Genau was ich haben wollte. So schön bedruckt! Und so günstig!"

Angelika, mal wieder weder mit Brille (wirkt sich negativ auf die subjektive Wahrnehmung des männlichen Geschlechts aus (meint sie zumindest!!!)) noch mit Kontaktlinsen (brennen in den Augen (meint sie zumindest!)) bestückt, sucht und sucht....:"Wo denn, woran siehst du das? Ich sehe keine Preisschilder!"

Luise, genervt : "Dann schau doch mal genau hin...."



"Sparks - What are all these Bands are angry about"

Donnerstag, 30. August 2007

Zurück (Schon wieder!)

"The Shins - Sleeping Lessons"

Verdammt!
Ich hatte letzte Woche einen verflucht langen Text geschrieben. Einen sogar sehr langen. Darin hatte ich noch mal kurz erklärt, wie ich mir letztes Jahr das Kreuzand gerissen hatte. Und dann kam eine ellenlange Erläuterung darüber was mir mit diesem Knie noch geschah, und was jetzt diese Woche noch so alles passieren sollte. Aber der Text ist weg. Verschollen im Datennirvana des "WorldWideWeb!"!

Da ich jetzt keinerlei Drang verspüre, das Ganze jetzt zu wiederholen, jetzt und hier nur kurz:
- zurück aus dem Krankenhaus
- Knie funktioniert wieder etwas besser, den Rest besorgt die Physiotherapie
- Damien Rice ist ein toller Musiker
- Krankenhausköche müssen nicht unbedingt durch die Kochprüfung gefallen sein
- Privatpatient zu sein ist wirklich von Vorteil
- nicht alle Ärzte schauen nur auf's Geld (sobald sie vermutlich genug davon haben!)
- Physiotherapeuten sind und bleiben eine eigene Art Mensch
- Zuhause ist es trotzdem am Schönsten!

"The Shins - Pam Berry"

Donnerstag, 9. August 2007

Zurück!

"Jack Nitzsche - The last Race"

Er ist wieder da.... und sorgt dafür, das ich wieder zur Kommunikation fähig bin.

Wie bereits angedeutet, mein Rechner hatte den Geist aufgegeben... zwar nicht sofort, wie ich es angesagt hatte, nein, nach meiner Drohung, lies er sich doch ab und an mal dazu hinreißen, so zu tun, als ob er keine Hilfe benötigte. Aber nur ab und an.... So entsendete ich das gute Stück (gerade mal ein halbes Jahr alt) in Richtung Hersteller, der, (Überraschung) wirklich nur eine Woche zur Reparatur benötigte, und ich ihn dann wieder liebevoll in meine Arme schließen konnte...
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind wir wieder auf dem Damm und ich traue mich auch wieder hier her, ohne Angst davor zu haben, ständig durch einen abstürzenden Rechner in meinem Schreibwahn unterbrochen zu werden!

Deshalb nur mal eine kurze Zusammenfassung, der Dinge die da kamen:

Großes Highlight war das
Genesis-Konzert in Frankfurt in der Commerzbank-Arena, zu welchem der Scheibster es kurz vor knapp schaffte, Karten zu einem erschwinglichen Preis zu erwerben.
Der Preis war es definitiv wert, zumal ich mir schon in der Grundschule schwor mir, die Jungs mal live zu geben (Daher kann man sich ja vorstellen, wie groß der Schock für mich war, als sie sich mal einfach so von Collins trennten, oder er sich von ihnen, oder überhaupt.)
2,5 Stunden Show, mit einem gelungenen Querschnitt aus der frühen Bandphase hin zum kommerziellen Höhepunkt Mitte bis Ende der Achtziger. (Auch wenn so manches Teil natürlich fehlte. Aber bei der langen Bandgeschichte ist es wohl schwer, das Richtige heraus zu picken!)
Ein Manko blieb noch (was aber wahrscheinlich daran lag, das ich in letzter Zeit eher bei kleinen Konzerten war): alles wirkte doch irgendwie zu sehr durchgeplant, und strukturiert. Selbst die (wirklich köstlichen) Drumsolo-Duelle zwischen Collins und
Chester Thompson hatten so etwas einstudiertes, was mich irgendwie nicht wirklich ansprach.... Aber was soll man von solch alten Showhasen erwarten. Die kennen ihr Programm in und auswendig, da darf man sich wohl über so manches einfach nicht mehr wundern.

Dann wurde in erster Linie wieder gearbeitet, bevor wir uns alle eine Auszeit gönnten und uns zu einer Radtour in Richtung Trier aufmachten. Darüber halte ich mich noch zurück, denn der Reisbericht wird folgen, sobald ich alle dazugehörigen Bilder gesichtet habe.
Nur als kurzes Fazit: Spaß hat's gemacht!

Der Rest in Kürze (oder: Der Weg zur Erkenntnis) :
- Fahrstühle, die man während eines Umzugs aus der alten Wohnung fahrlässig beschädigt hat, sind auch nach einem Jahr noch nachtragend und möchten ihre Schäden bezahlt haben.
- Sommer bedeutet nicht, das die Sonne scheint und ich am See liege, sondern das war das ich das Wetter nehmen muß, wie es kommt
- Quentin Tarantinos "Death Proof" ist um Längen besser als viele mir weißmachen wollten
- wenn ein Hund im Auto nicht im Fußraum Platz nehmen will, dann setzt er sich auf den Beifahrersitz. Egal, ob ich da schon verweile oder nicht!
- erwachsenes Verhalten hat nichts, aber auch gar nicht mit dem Alter zu tun. Und sich dadurch die Laune verderben zu lassen hat negative Auswirkungen auf dein unmittelbares Umfeld.
- die Lehre des Zen ist nicht auf jeden übertragbar. Mist!

Auf ein Neues!

"April March - Chick Habbit"